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Löwenzahn

Blätter, Wurzel, Blüten - die komplette Pflanze ist eßbar und auch noch gut für die Seele.

Merkmale

Löwenzahn (Taraxacum officinale) wächst überall: auf Wiesen, zwischen den Gehwegplatten, wenn es sein muss auch durch den Asphalt. Die gezackten grünen Blätter, die auffällige gelbe Blüte und die Pusteblume sind uns allen seit der Kindheit vertraut. Weniger bekannt ist, dass alles am Löwenzahn in der Küche verwendbar ist.

Zubereitung/Kulinarisches

Am häufigsten werden die grünen Blätter des Löwenzahn im Salat verwendet. Aber auch die gelben Blüten schmecken auf einem Butterbrot oder als Zierde im Salat. Allerdings ist alles am Löwenzahn ziemlich bitter. Wer das nicht so gerne mag, sollte also erstmal vorsichtig probieren und die Dosis dann gegebenenfalls erhöhen.

Verwendung

Die Löwenzahnblätter können aber nicht nur frisch im Salat gegessen werden, wir können sie auch kleinschneiden und als Tee überbrühen. Die Wurzel erhöht die positive Wirkung auf den Stoffwechsel und die Galle: einfach ausgraben, waschen, kleinschneiden und einige dünne Scheiben den Blättern hinzufügen. Für einen Becher ein bis zwei Teelöffel mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Wer Entzündungen in der Galle oder Gallensteine hat, sollte allerdings lieber keinen Löwenzahntee trinken.

Lagerung/Konservierung

Blätter und Wurzeln oder auch die komplette Löwenzahnpflanze können getrocknet werden. An einem dunklen, warmen Ort flach ausbreiten und mindestens drei Wochen trocknen lassen. Vorher nicht waschen, sonst schimmelt die Pflanze. Wenn alles trocken ist, fällt die Erde einfach ab, schütteln oder reiben reicht. Dann erst kleinschneiden und in einem braunen Schraubglas bei Zimmertemperatur aufbewahren. Haltbar ist der getrocknete Löwenzahn bis zu einem Jahr.

Inhaltsstoffe

Das Markanteste am Löwenzahn ist sein bitterer Geschmack. Besonders die Wurzel enthält im Frühling und Sommer viele Bitterstoffe, im Herbst wird sie eher süß. Der Löwenzahn enthält aber auch Vitamine und Kalium.

Hinweise/Besonderheiten

Manche reagieren allergisch auf den weißlichen Milchsaft. Aber anders als es so manche Mutter erzählt hat, ist er nicht giftig.

Rezepte

Wer im Frühjahr seinen Stoffwechsel in Schwung bringen möchte, kann die grünen Löwenzahnblätter nahezu überall drüberstreuen: über Pasta, in die Suppe, auf das Käsebrot. Ein Salat nur aus Löwenzahnblättern ist bitter, schmeckt deshalb aber umso besser zu Quark, Frisch- oder Hüttenkäse.

Löwenzahnbutterbrot

Nochmal Löwenzahn.jpg