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Rezepte ()

Radicchio

Radicchio ist vor allem eine Zutat. Da er sehr bitter ist, streuen wir ihn am besten in feine Streifen geschnitten frisch und roh über alles, was schön aussehen und gut schmecken soll: Butterbrote, Suppen, Pasta, Quiche.

Wir können ihn aber auch gemeinsam mit grünem Salat oder Chicorée zubereiten. Dazu passt ein Joghurtdressing mit etwas Öl, Pfeffer, Salz, einem bisschen Essig und Rosenpaprika. Und weil der Radicchio ein Wintergemüse ist, passt er ganz wunderbar zu kleingeschnittenen Mandarinen oder Orangen und Nüssen.

Spitzkohl

Den Kohlkopf waschen und am besten an der Längsachse halbieren und den Strunk rausschneiden. Dann vierteln und fein hacken. In der Pfanne in gebräunter Butter leicht anbraten, mit Pfeffer, Salz, etwas Petersilie und gemahlenem Kümmel würzen. Wer ihn richtig durchkochen möchte, schließt die Pfanne mit einem passenden Deckel und dünstet den Kohl noch ungefähr zehn Minuten. Dann schmeckt er fantastisch. Aber wir können ihn auch genauso zubereiten, wie wir Weißkohl verwenden würden. Dazu passen Buletten, Salzkartoffeln oder Apfelmus.

Aronia

Sehr lecker ist ein französischer Clafoutis mit Apfelbeeren!

Dafür eine kleine Auflaufform buttern. Die gewaschenen und gezupften Beeren hineingeben und mit Mandelstiften bestreuen. Für zwei Personen zwei ganze Eier schlagen, 45g Zucker in der Eiermasse auflösen, mit einem Hauch Chilipulver, etwas Salz und Vanillezucker würzen. Dann 125ml Milch oder Sahne hineinfließen lassen und schaumig schlagen. Zum Schluss 50 g Mehl unterheben.

Die Masse auf die Beeren gießen und ca. 45 min bei Umluft und 175 Grad im Backofen goldbraun backen. Schmeckt am besten heiß mit Schlagsahne.

Russischer Wildkohl

Den Fuß des Kohlkopfs abschneiden, die Blätter waschen, von den Stielen streifen, blanchieren und dann in etwas Salzwasser kochen. Geschmacklich ist der Wildkohl dem Kohlrabi ähnlicher als dem Grünkohl. Dazu passen aber genauso Bratkartoffeln und eine kräftig gewürzte Kochwurst. Und weil ein Kohl eben ein Kohl ist, sollten wir bei der Zubereitung den gemahlenen Kümmel nicht vergessen, sonst folgt dem Genuss womöglich ein unangenehm geblähter Bauch.

Hirschhornwegerich

Viel zuzubereiten ist beim Hirschhornwegerich nicht. Gut waschen, den Wurzelansatz entfernen und dann mit einem scharfen Messer kleinschneiden. Schmeckt in einem anderen grünen Salat, auf Quarkbrot, in der Tomatensuppe oder auf dem Osterei. Die härteren, etwas älteren oder dickeren Blätter soll man blanchieren können - ausprobieren ist angesagt!

Radieschen

Sowohl die Blätter als auch die Knolle sind auf Brot mit Frischkäse und etwas Pfeffer und Salz ein leckerer Snack. Das Salz mildert den scharfen Geschmack etwas ab.

Ringelblume

Die Ringelblume ist hübsch - keine Frage. Aber sie ist nichts, was wir in Massen essen sollten, denn sie ist vorrangig ein Heilmittel. Also: Als Deko sind die orangen Blütenblätter toll, aber für Tee und andere Anwendungen braucht man eine Ausbildung.

Zuckerschoten

Zuckererbsen lassen sich blanchieren und lecker als Gemüse, in Butter oder neutralem Öl geschwenkt, zubereiten. Auch in Kombination mit Möhren, Zwiebeln, Brokkoli oder Romanesko, mit Kartoffeln oder Reis serviert, sind Zuckererbsen ein schmackhafter Hingucker auf dem Teller. Damit sie aromatisch und bissfest bleiben, werden Zuckerschoten erst zum Ende der Garzeit hinzugefügt.

Pur genossen kann die Zuckerschote auch schlicht mit Frühlingszwiebeln und Knoblauch verfeinert werden. Ein paar geröstete Pinienkerne als Topping und dazu Reis mit Petersilie und Butter geben einen leckeren Rahmen für die Kaiserschote, wie sie auch genannt wird.

Zucchini

Zucchinis können fermentiert werden. Dafür werden möglichst kleine Früchte genommen, weil die größeren matschig werden. Mit 25 g unraffiniertem Meersalz und 500 ml kalkfreiem Wasser wird eine Salzlake hergestellt. 2 mittelgroße Zucchinis (ca. 20 cm lang) gründlich waschen, die Enden abschneiden und erst quer, dann längs halbieren und nochmals längs halbieren, so dass Viertel entstehen. Diese Scheiben nun der Länge nach in gleichgroße Sticks (ca. 1x2 cm) schneiden. 3 Knoblauchzehen schälen und halbieren. ½ geschälte (rote) Zwiebel in Ringe schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und 1 gehäuften TL losen Grüntee (Sencha) in ein Gärgefäß geben. Die Zucchini-Sticks vorsichtig aufrecht in das Gefäß stellen und z. B. mit Steinen aus Glas beschweren. Die gut umgerührte Salzlake vorsichtig darüber gießen, bis alles komplett mit der Lake bedeckt ist. Eine Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann für 2 bis 3 Wochen kühler stellen. Die Zucchinis fermentieren dabei weiter. Nun sind sie genussfertig und können nach dem Entfernen der Glassteine im Glas mit Deckel im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Wirsing

Kohlrouladen, Kohlaufläufe mit viel Käse und Kartoffeln, Suppe, Quiche, Pizza - es gibt fast nichts, was wir nicht mit Wirsing machen könnten. Einziger wichtiger Hinweis: Auch wenn die Wirsingblätter dick, robust und hart wirken - sie sind schnell gar. Wer sie nicht so ganz weich haben möchte, kontrolliert besser öfter mal, ob der Wirsing nicht schon gut ist. Und ein bisschen Sahne oder Butter verstärkt den Geschmack.